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Tipps & Tricks: Fotodrucke wie aus dem Labor

Wer seine Bilder schon am Display und PC betrachten kann, will häufig nicht lange auf die Entwicklung eines Labors warten, sondern fix selber drucken. Mit den aktuellen Fotodruckern kann man problemlos in einer vergleichbaren Qualität drucken, allerdings liegen die eigenen Druckkosten oft über denen im Labor. Dafür erspart man sich die lästige Wartezeit für die Entwicklung und zusätzlich ist man freier in seiner Formatwahl.

Um Druckkosten zu sparen, sollte man den Fotodrucker nur als Zweitgerät einsetzen und für die Standard-Bürojobs einen dafür geeigneten Drucker verwenden (wie z.B. einen günstigen schwarz/weiß Laserdrucker). Denn das leichte Verlaufen der Farben bei der Fototinte ist wünschenswert beim Fotodruck (ergibt einen natürlicheren Ausdruck), heißt aber, dass bei normalem Textdruck die Buchstaben zerzaust aussehen.

Bei den Fotodruckern sollten Sie besonders auf folgende Merkmale achten:

  • Pictbridge
  • Verbrauchskosten
  • Druckgeschwindigkeit

Klären Sie als erstes, ob Sie Ihre Digitalkamera an den gewünschten Drucker anschließen können. Je mehr Speicherkarten der Drucker erkennen kann, um so besser.

Mittlerweile gibt es einen gemeinsamen Standard bei Kameras und Druckern unterschiedlicher Anbieter, den Pictbridge Standard. Der Pictbridge Standard ermöglicht es, Kameras und Drucker verschiedener Hersteller per USB-Kabel direkt zu verbinden, damit der Druckbefehl verstanden wird. Allerdings müssen beide Geräte diesen Standard unterstützen.

Die Verbrauchskosten ergeben sich aus dem Verbrauch von Tinte und Fotopapier. Daher ist es wichtig zu wissen, was Ersatztinte und Fotopapier kosten. Die optimale Druckqualität erzielt man meist mit der Originaltinte und dem Originalpapier des Druckerherstellers, da dieser das Beste aus seinem Drucker herauszuholen vermag.

Wenn jede Farbe in einer separaten Patrone ersetzt werden kann, reduzieren sich die Kosten, da nur die Farbe ausgetauscht werden muss, die auch verbraucht wurde. Wünschenswert ist es auch, wenn Druckkopf und Tank getrennt sind; dadurch muss nicht jedesmal der Druckkopf mitbezahlt werden, bloss weil man neue Tinte braucht.

Es gibt inzwischen auch Druckeranbieter, die mehr als die Farben Schwarz, Gelb, Blau (cyan) und Rot (magenta) herstellen. Sie bieten mit zwei weiteren Patronen die Möglichkeit weichere Farbübergänge zu drucken. Mit den Zusatzfarben: Hellblau (light cyan )und Hellrot (light magenta) wirken Fotos tiefer und natürlicher. (Damit erscheint auch die Hautfarbe auf den Bilder viel realer).

Hinweis: Auch bei Testausdrucken kein normales Papier verwenden, sonder lieber auf dem billigstem Fotopapier drucken. Denn Normalpapier saugt sich sehr stark mit Farbe voll, so dass der Verbrauch von teuren Tintenpatronen in die Höhe schnellt. Außerdem erhält man nicht die gewünschte Farbkraft, Brillianz und Tiefenschärfe wie beim so genannten Glossy-Papier.

Achten Sie unbedingt auf die Druckgeschwindigkeit. Leider beziehen sich die Angaben der Hersteller auf Textseiten oder auf kleine Bilder, so dass für ein vollflächigen DIN A4 Druck, man gut und gerne bis zu 10min rechnen muss. Die guten Drucker schaffen das gleicheBild in knapp 5min.

Spezial-Drucker
Es gibt Drucker, die auch ohne den Anschluss an einen PC Fotos drucken können. Dazu besitzen sie entweder einen oder mehrere Speicherkartenslots oder eine Anschlussmöglichkeit für die Digitalkamera. Schön ist, wenn der Drucker dann über ein Display verfügt, über das man die Bilder betrachten kann, damit man nicht aus Versehen das falsche Foto ausdruckt.

Hinweis: Das Display am Drucker kann nur den Eindruck eines Bildes wiedergeben und lässt sich nicht mit einer Darstellung auf einem PC-Monitor vergleichen. Außerdem ist die Bildbearbeitung nur sehr schlecht möglich.

Pflege Tipps & Tricks
Beugen Sie dem Eintrocknen der Tintenpatronen vor, indem Sie die Abstände zwischen einzelnen Ausdrucken nicht zu lang werden lassen. Es ist manchmal günstiger hin und wieder mal "unnötig" zu drucken, als die eingetrockneten Patronen durch neue auszuwechseln. Die ersten Anzeichen, wie das Verkleben einer Düse, lassen sich häufig mit dem zum Drucker gehörenden Selbstreinigungsbefehls ausbessern. Auf der sicheren Seite ist man, wenn man ein Mal alle 14 Tage den Drucker benutzt.

Leider sind die Ausdrucke von Fotodruckern anfällig für Verbleichen (mangelnder UV-Schutz). Daher sollte man, um die Fotos vor dem Verblassen und vor Fingerabdrücken zu schützen, ein Fixierspray benutzen. Wem das Fixierspray ausgegangen ist, kann es mit normalem Haarspray probieren. Auch Haarspray schütz vor leichten UV-Licht und vor Fingerabdrücken.



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15.11.2011
Pentacom ist volljährig!
Vielen Dank für die Glückwünsche zum
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01.06.2011
Wir freuen uns,
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im Pentacom Team begrüssen zu können!



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